Wer bin ich?

Wo komme ich her?

Ich bin am 25. Februar 1975 in Stuttgart geboren. Ich lebe im Stuttgarter Süden in einer WG.

Was habe ich bislang gemacht?

Nach der Schule bin ich sehr schnell an einem Elektrotechnik-Studium gescheitert und habe dann mit etwas mehr Erfolg Industriedesign studiert. Nachdem ich in diversen Ateliers gearbeitet hatte, bin ich 2007 als Bloggerin (Das Magazin für erfolgreiche Lebenslügen) und freie Journalistin tätig geworden, habe auch für die Stuttgarter Lokalpresse geschrieben.

2008 eröffnete ich die „Galerie Dora Asemwald“ in einer ehemaligen Metzgerei im Heusteigviertel, wo ich auch Mitbetreiberin eines Vintage-Klamottenladen war.

2010 gründete ich die Initiative „Loch 21„, die ein zukunftsweisendes städtebauliches Großbauprojekt für Stuttgart forderte.

2013 unterstütze ich die Stuttgarter Wählervereinigung „die Stadtisten“ bei ihrer Gründung, war Koautorin ihres Manifestes und verfasste politische Artikel. Obwohl ich selbst nie Mitglied der Stadtisten wurde, unterstütze ich sie zur Gemeinderatswahl 2019, in dem ich mit meinem Gesicht auf jedem zweiten Plakat und unzähligen Wurfzetteln für gute Nachbarschaft warb.

Was interessiert mich?

Alles.

Ich bin neugierig und finde in jedem Bereich eine gute Geschichte. Doch ein paar Dinge treiben mich leidenschaftlich um:

Politik

Nicht nur motzen, anpacken. Drum bin ich politisch aktiv geworden. Ich möchte die Welt, in der ich lebe, gestalten.

Musik

Ich schraube gerne an Synthesizern rum und erzeuge dabei eigenartige Klänge. Auch habe ich große Freude an der Musik anderer. Vor kurzem habe ich angefangen, Musik unter meinem Label Doraphonique zu veröffentlichen.

Kunst

In meiner Galerie habe ich lokalen Künstlern Raum gegeben, ihre Werke auszustellen. Ich schreibe auch gerne über Kunst, habe auch schon mehrere Eröffnungsreden für andere gehalten. Ich selbst sehe mich nicht als Künstlerin, eher als Kunstwerk.

Philosophie

Ich gebe mich nicht einfach mit meiner Existenz zufrieden, sondern versuche auch, diese wie alles andere infrage zu stellen. Ich glaube nicht, dass wir dazu in der Lage sind, etwas wie eine objektive Realität zu erkennen, darum konstruiert sich jeder einzelne ein eigenes Universum, das ebenso wenig wahr oder unwahr ist, wie die der anderen. Die Welt, wie ich sie wahrnehme, ist ein selbstkonstruiertes Modell, das mal mehr und mal weniger gangbar ist, um irgendwie klar zu kommen. Drum bastel ich gerne an diesem Modell rum, in der Hoffnung, es zu verbessern.

Die Welt ist nicht aus Atomen gemacht, sondern Geschichten, sagte mir einst eine Freundin. Da Atome auch nur ein menschliches Konstrukt sind, also eine Geschichte, die wir uns erzählen, ergibt diese Aussage Sinn für mich. Ich erzähle gerne Geschichten, weil ich so die Welt weiterentwickeln kann. Da Realität eine intersubjektives Übereinkommen ist, erzeuge ich Realität, wenn ich Geschichten erzähle.

Mode

Ich mag Mode aus vergangenen Jahrzehnten, wie zum Beispiel die 20er, 60er und 70er-Jahre. Es bereitet mir Freude, solche Kleidung zu entdecken und zu tragen. Ich finde Klamotten, die man in großen Säcken aus den Einkaufszentren dieser Stadt schleppt um sie dann ungetragen zu entsorgen, fürchterlich. Kleidung ist ein Ausdruck der eigenen Identität.